So werden Dreadlocks gemacht
Die verschienenen Methoden und Werkzeuge zum Verfilzen der Haare
Wer sich schöne Dreadlocks wünscht, muss ein wenig Geduld mitbringen. Bevor aus dem glatten Haupthaar ein ansehnlicher Schopf mit Dreads wird, können mehrere Monate vergehen. Zudem muss ständig nachgearbeitet werden, man spricht hier auch vom Nachfilzen oder Dreaden. Zwar bieten auch Afro-Shops eine solche Behandlung an, jedoch wird das Ergebnis, das in den eigenen vier Wänden entstanden ist, meist als schöner empfunden.
Die Vorbereitungen
Bevor es losgehen kann, sollten einige Utensilien bereitliegen, dazu gehören:
- Stielkamm
- Haargummis
- Dreadwachs oder Bienenwachs
- Kernseife
- Bindfaden
- Nach Geschmack kleine Perlen zum Verschließen der Dreads
- Zudem sollte ein Freund helfend zur Seite stehen
- Zunächst sollten die Haare mit Kernseife gewaschen werden, es dürfen keine Rückstände entstehen, die später zu Schuppen oder Schimmel führen können.
- Nun wird das Haar schachbrettartig in zwei bis drei Zentimeter große Strähnen aufgeteilt, bei diesem Schritt sollte besonders genau gearbeitet werden.
Verschiedene Methoden des Filzens
Rubbel-Verfahren
Für sehr kurzes Haar ist das Rubbel-Verfahren am besten geeignet. Hierbei werden die einzelnen Strähnen durch Aneinanderreiben zwischen den Fingern verfilzt. Es entstehen kleine Knötchen, die langsam zum Haaransatz wandern.
Strähnchen-Methode
Ebenfalls für kurzes und dünnes Haar ist die Strähnchen-Methode empfehlenswert. Nachdem die Spitze der Strähne mit den Fingern gezwirbelt wurde, wird sie geteilt, beide Enden werden nun zum Haaransatz gezogen. Die ganze Prozedur wird solange wiederholt, bis sich die Spitzen verfilzen.
Backcombing-Methode
Auch sehr beliebt ist die Backcombing-Methode, bei der die Strähnchen entgegen der Wuchsrichtung toupiert werden. Arbeitet man vom Haaransatz bis zu den Spitzen, entstehen nach ein paar Stunden bereits verfilzte Strähnchen.
Knotting-Thread-Methode
Bei der Knotting-Thread-Methode werden die Strähnchen zu kleinen Rastazöpfen gebunden und anschließend fest mit Bindfaden umwickelt. Werden die Zöpfe nun regelmäßig gewaschen und gewachst, entstehen am Haaransatz die begehrten Dreadlocks. Nach etwa einem Jahr können die mit Faden umwickelten Zöpfe abgeschnitten werden, zurück bleiben nur die verfilzten Dreads.
Unabhängig von der gewählten Methode ist es immer wichtig, die Spitzen des Dreads fest zu verschließen, sodass die einzelnen Strähnchen nicht miteinander verwachsen können. Dies kann entweder mit Gummibändern, Wachs, Kleber oder Perlen geschehen.
Regelmäßig nacharbeiten
Regelmäßiges Nacharbeiten und -filzen ist die beste Voraussetzung für schöne Dreadlocks. So sollten etwa herausstehende Härchen mit einer Häkelnadel wieder in den Dread genäht werden. Außerdem müssen selbstverständlich die Längen und der Haaransatz ständig nachgefilzt werden.
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